Empfehlungen zur Vorsorge bei bestimmten Risikopatienten
Eine gründliche Zahnpflege und regelmäßige Prophylaxe sind in jedem Lebensalter wichtig – vom ersten Milchzahn bis ins hohe Alter. In der Zahnarztpraxis Dr. Sandra Kirst in Lörrach legen wir besonderen Wert auf individuelle Vorsorgekonzepte für Patienten mit erhöhtem Risiko für Zahn- und Zahnfleischerkrankungen.
Bestimmte Patientengruppen benötigen eine besonders intensive Betreuung der Mundgesundheit. Dazu zählen beispielsweise Menschen mit Vorerkrankungen wie Diabetes, Schwangere, Senioren, Patienten mit Implantaten oder Personen mit erhöhtem Risiko für Parodontitis. Auch bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme oder empfindlichem Zahnfleisch kann eine gezielte Prophylaxe sinnvoll sein.
Durch individuell abgestimmte Vorsorgemaßnahmen, professionelle Zahnreinigungen und regelmäßige Kontrolltermine helfen wir dabei, Zahnerkrankungen frühzeitig zu erkennen und langfristige Schäden zu vermeiden. Unser Ziel ist es, Ihre Zahngesundheit dauerhaft zu erhalten und Beschwerden möglichst vorzubeugen.
In unserer Praxis im Zentrum von Lörrach beraten wir Sie umfassend zu den passenden Vorsorgemaßnahmen für Ihre persönliche Situation und unterstützen Sie mit modernen Behandlungskonzepten für eine nachhaltige Mundgesundheit.
Lassen Sie sich jetzt individuell zur passenden Prophylaxe beraten und vereinbaren Sie Ihren Vorsorgetermin bei Dr. Sandra Kirst in Lörrach.
Schwangere
Wir wollen, dass sie zahngesund durch die Schwangerschaft kommen. Zugleich legen sie damit die Grundlage für eine gesund Entwicklung der Zähne Ihres Kindes, denn eigene Kariesbakterien werden später auf das Kind übertragen.
Doch auch die Schwangerschaft insgesamt birgt für Ihre Zahngesundheit besondere Risiken:
Wenn Sie schwanger sind, teilen Sie uns das bitte vor jeder Zahnbehandlung mit.

Ältere Patienten
Ein typisches Phänomen bei Patienten im vorgerückten Alter ist Mundtrockenheit. Speichel ist für Zähne ein Jungbrunnen. Er spült nicht nur Bakterien weg, sondern die im Speichel enthaltenen Mineralien reparieren auch Zähne. Auch benötigen unsere Geschmacksknospen im Mund die Speichelflüssigkeit, um zu funktionieren. Wenn ältere Menschen beklagen, dass „es ihnen nicht mehr schmeckt“, so hat dies mit dem Nachlassen der Speichelproduktion zu tun.
Ursache ist jedoch nicht nur ein altersbedingter Rückgang der Speichelproduktion, sondern auch Medikamente. Über 400 Medikamente können als Nebenwirkung die Entstehung von Mundtrockenheit haben. Dazu gehören vor allem Blutdrucksenker, Antideprsessiva und Krebsmedikamente.

Pflegebedürftige
Besonders Pflegebedürftige sind für die Entstehung von Mundkrankheiten anfällig. Sobald sie Mundhygiene nicht mehr selbstständig betreiben können, benötigen Sie Unterstützung durch pflegende Angehörige oder Pflegekräfte. Ein Tipp: Zahnbürsten mit dickerem Griff erleichtern die Handhabung. Auch elektrische Zahnbürsten – sie haben einen dickeren Griff – können die selbstständige Zahnpflege für diese Patienten erleichtern.

Implantat-Patienten
Wer viel Geld in Implantat-Zahnersatz investiert hat, möchte diesen gerne möglichst lange behalten. Dazu empfehlen wir eine regelmäßige PZR im Abstand von 3 bis 4 Monaten. Mit speziellen Instrumenten reinigen wir den Zahnfleischsaum, um eine Entzündung des Gewebes zu verhindern. Ohne diese sorgfältige Vorsorgebehandlung kann es leicht zu einer sogenannten Periimplantitis kommen, an deren Ende der Verlust des Implantats steht.

Diabetes-Patienten
Diabetiker leiden oft an Wundheilungsstörungen, sodass Heilungsprozesse nach Zahnextraktionen und Zahnfleischabszessen langsamer verlaufen. Auch kommt es kommt häufiger zu Rhagaden (Rissen) in den Mundwinkeln – und vor allem zu Zahnfleischentzündungen!
Parodontitis ist ein besonderer Risikofaktor für Diabetes und umgekehrt: Diabetiker (Typ I und Typ II) haben ein dreifach höheres Risiko, an Parodontitis zu erkranken. Sie kann gerade bei Diabetikern besonders negative Auswirkungen haben:



